Unser gemeinsames Anliegen

Es gibt viele Menschen in diesem Land, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind. Es gibt mindestens noch mal so viele, die erkennen, dass im sozialen Gefüge etwas nicht stimmt, obwohl es Ihnen persönlich, zumindest noch, gut geht. Immer mehr dieser Menschen setzen sich aktiv für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein. Es ist an der Zeit, dass diese Menschen Ihr Anliegen massiv an die Politik herantragen, um ein bedingungsloses Grundeinkommen endlich in der gesellschaftlichen Debatte als die Notwendigkeit, die es ist, zu etablieren.
Wir wollten 2013 keine Partei gründen, weil wir eine Partei als nicht unbedingt die richtige Form erachtet haben. Um lediglich ein, wenn auch revolutionäres, Anliegen durchzusetzen, ist eher Sache von Personen als von einer Partei, dachten wir. Zur nächsten Wahl haben sich allerdings Menschen gefunden, die genau das gemacht haben. Das Bündnis-Grundeinkommen hat sich als Ein-Themen-Partei formiert und ist sozusagen das Zweitstimmen-Pendant zu dieser Seite. Diese Partei stellt allerdings keine Direktkandidaten auf, sodass sich die neue Partei und unser Projekt ergänzen.
Wir verstehen die Erststimme oder die Personenstimme als ein demokratisches Instrument, welches, allseits gewünscht, recht direkt funktioniert. Mit der Erststimme wählt man einen Menschen aus seinem Bezirk, der politisch etwas bewegen will, in den Bundestag; man wählt keine Partei. Es gibt also auch keinen Grund sich als Direktkandidat für eine Partei wählen zu lassen. Wir, als Kandidaten, verstehen uns als Menschen, die aufgrund unterschiedlicher Hintergründe den gleichen Willen für eine wichtige Utopie entwickelt haben. Wir verstehen unterschiedliche Bereiche der Gesellschaft als Individuen unterschiedlich und haben unterschiedliche Vorstellungen von der „utopischen Gesellschaft“, der noch nie gewesenen Gesellschaft mit Grundeinkommen. Die positive Erwartung jedoch verbindet unsere Vorstellung.
Eine Einigung, ja bereits der Austausch über das gesamte Themenspektrum der politischen Bandbreite fällt uns schwer. Wir sind an einen konsensfähigen Diskussionsstil gewöhnt. Die Form einer Partei, in der immer Machtkampf entsteht, erscheint uns daher falsch, mindestens verfrüht; zu früh, weil die gesellschaftlich elementare, wenn auch zweitrangige Frage, der Organisation eines Grundeinkommens, auch Finanzierung genannt, bereits sehr gespalten beantwortet wird. Wir sind uns lediglich einig, dass eine Gesellschaft ohne eine bedingungslose, garantierte Einkommenskomponente, die in erster Linie den Lebensunterhalt sichert, nicht funktionieren kann, nicht funktionieren wird und bereits jetzt dadurch rückwärtsgewandt ist. Dass dieser individuelle Lebensunterhalt für alle überhaupt finanzierbar ist, da sind wir uns wiederum einig, ist offensichtlich.
Wir verstehen und respektieren Menschen, die zur Durchsetzung eines Grundeinkommens den Rechtsweg gehen möchten, ebenso verstehen und respektieren wir den Weg durch die Parteien, unser persönliches Vertrauen beruht aber auf Menschen, auf dem direkten demokratischen Weg in das wichtigste politische Entscheidungsgremium Deutschlands. Wir versprechen uns den größten Erfolg auf dem Weg zum Grundeinkommen über den direkten Weg zum Grundeinkommen. In Deutschland ist die dies Die Erststimme.
Wir möchten alle Menschen, denen das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen genauso wichtig ist wie uns, dazu aufrufen, uns und andere Kandidaten zum Thema zu unterstützen und selbst als Mensch, die für ein Grundeinkommen steht, in ihrem Bezirk für dieses Thema zu kandidieren. Die Hürden sind gering, die notwendigen Unterstützungsunterschriften sind gut erreichbar. Jeder, der für die Wahl 2017 unter dem Kennwort „Bedingungsloses Grundeinkommen“ in seinem Bezirk kandidiert, ist willkommen, unseren Blog zu nutzen.
Wir vertrauen der Demokratie, wir vertrauen den Menschen, wir vertrauen der Erststimme- Grundeinkommen, bedingungslos.
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